Musikrechte

CEO Kai Schumacher beantwortet populäre Fagen:

  • Kann ich nicht einfach Musik von iTunes, Spotify oder anderen großen Download- und Streaming-Plattformen nutzen wenn mein Studio GEMA Gebühren zahlt?

Nein, die GEMA zieht nur Gebühren für das Abspielen der Tracks ein. Die Verlage, z. B. Warner Music, jedoch verlangen Lizenzzahlungen von denjenigen, die die Werke benutzen, um damit Geschäfte zu machen. Je nachdem auf welche Weise diese Werke genutzt werden sollen, werden unterschiedliche Lizenzen vergeben.

Die Musik auf iTunes z. B. ist nicht für die öffentliche Aufführung, wie z. B. eine Group Fitness Class, sondern nur für die private Nutzung lizenziert. Die Nutzung im Kursraum ist daher nicht zulässig. Dafür müssen andere Lizenzen eingekauft werden, wie es FitMixPro und MOVE YA! tun. Nur die so lizenzierte Musik ist für Group Fitness Classes legal.

In unserem Fall ist es FitMixPro gelungen, die von uns benötigte Musik für Downloads zu lizenzieren. MOVE YA! hätte leider weiterhin nur die Lizenz für CDs erlangen können.

  • Darf ich offiziell lizenzierte Musik dann auch für private oder gewerbliche Videos nutzen?

Nein, die Nutzung von Musik in Verbindung mit Bild bedarf einer gesonderten Lizenz, die zusätzliche Kosten bewirkt.

In unserem Fall ist es FitMixPro gelungen, die von uns benötigte Musik für das Streaming von Videos zu lizenzieren. MOVE YA! hätte leider weiterhin nur eine äußerst teure Lizenz für die Nutzung auf DVDs erlangen können.

  • Weshalb nicht einfach GEMA freie Musik benutzen?

Die major labels sind alle bei der GEMA organisiert und die top Künstler lassen sich ihre Arbeit auch gut bezahlen. Je weniger nachgefragt die jeweilige Musik ist, desto günstiger erhält man die Lizenzen. Manchmal ist der Verlag auch gar nicht in der GEMA, weil er vielleicht nur original Musik nachspielen lässt oder unbedeutende Künstler unter Vertrag hat. Einige Künstler hingegen haben noch nicht einmal einen Verlag und veröffentlichen ihre Musik entweder gar nicht oder aber auf kostenfreien Portalen. Für einige Formate, z. B. Entspannungskurse, ist diese Musik gut nutzbar, für andere wiederum einfach nicht. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wessen Musik nachgefragt ist, lässt sich deren Nutzung auch bezahlen. Je mehr Menschen diese Musik also gut finden, desto höher werden tendenziell die Kosten für dessen Nutzung sein. Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass kostenfreie/-günstige Musik i. d. R. weniger Menschen gut gefällt.
Momentan ist es noch so, dass die verfügbare GEMA freie Musik nicht annähernd den Ansprüchen für ein tolles Trainingserlebnis in einer HOT IRON® class genügt.

Wer mich kennt, weiß aber, dass ich stets nach Chancen zur Weiterentwicklung suche und insofern prüfen wir die zur Verfügung stehende Musik regelmäßig, um ggf. eines Tages reagieren zu können.


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